Der Metal For Mercy e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet Anfang 2010. Die Idee, ein Heavy Metal Benefizfestival zu veranstalten und die
Erlöse lokalen sozialen Einrichtungen zugutekommen zu lassen, ist jedoch schon älter.
Die Gründer des Benefizfestivals hatten bereits 2003 diese Idee und setzten sie 2004 erstmals in die Tat um. Bis heute haben bereits 8 Festivals stattgefunden,
und 7 Einrichtungen haben Spendengelder von uns bekommen, von denen bspw. im Jahr 2008 eine Erzieherin für das Kinderherzzentrum in Gießen finanziert werden.
Das Ziel des Metal for Mercy e.V. ist es, im Zuge der immer größer werdenden Armut in Deutschland diejenigen zu unterstützen, die am Ende einer
langen Kette stehen - die Kinder und Jugendlichen. Zu diesem Zweck wird jährlich ein Benefizfestival namens Metal for Mercy veranstaltet, welches über eine
Mischung aus etablierten Bands und Newcomern möglichst viel Publikum für die Sache des Vereins gewinnen soll. Bisher waren u.a. Die Apokalyptischen Reiter,
Xandria, Megaherz, Holy Moses, Eisheilig, Blind, Exilia, Suidakra und viele mehr beim Benefizfestival dabei.
Zusätzlich gibt es seit Mai 2010 eine Konzertreihe, die den Namen „Metal For Mercy - On Stage“ trägt. Diese Konzertreihe findet regelmäßig statt.
Sämtliche Einnahmen werden – nach Verrechnung der Kosten – wohltätigen Einrichtungen gespendet. Dabei konzentrieren wir uns auf Organisationen,
welche kaum von den gängigen, groß angelegten Spendenaktionen profitieren. In der Vergangenheit gingen unsere Spenden an (in chronologischer Reihenfolge):
- Kinderhospiz Balthasar, Olpe
- Kämpenschule Witten (Schule für Geistigbehinderte)
- Waisenheimat Witten
- Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e.V.
- Kinderherzen heilen e.V. (Eltern herzkranker Kinder, Gießen)
- Initiative gegen Gewalt & sexuellen Missbrauch an Ki. u. Jug. e.V.
- Ruhrtal Engel e.V.

Einige Mitglieder des Metal For Mercy e.V. spielen selbst in Bands. Das Benefizfestival wurde seinerzeit gegründet, da es sehr wenige Benefiz-Events mit Fokus
auf Heavy Metal gibt. Schließlich gibt es nicht wenige Menschen, die diese Musik zu schätzen wissen. Allerdings sehen sich „Metaller“ schnell
mit dem Stereotyp des langhaarigen, ungebildeten Jugendlichen konfrontiert, dem wir ebenfalls entgegentreten möchten. Fakt ist vielmehr, dass gerade Metaller oft
in sozialen Berufen wie der Betreuung von alten oder behinderten Menschen tätig sind. So hatte das Benefizfestival in der Vergangenheit auch schon einen
Sonderschullehrer – und bekennenden Metaller – als Pressebeauftragten.
Unser erster Vorsitzender Florian Cunitz ist beruflich im sozialen
Bereich als Erzieher tätig. Dort muss er täglich feststellen, dass viele
Kinder- und Jugendeinrichtungen nicht genügend finanzielle Möglichkeiten
besitzen, um bspw. nötige Renovierungsarbeiten durchführen, neues
Spielzeug kaufen oder Kultur-Exkurse wie Zoo- oder Museumsbesuche
durchführen zu können.
Daher haben wir uns entschlossen, selbst aktiv zu werden und Metal For
Mercy ins Leben zu rufen.
Wir wollen nicht untätig sein in Zeiten, in denen die Menschen zum
Sparen gezwungen und Spenden rückläufig sind, in denen aber auch so
manche soziale Einrichtung mehr denn je auf Spendengelder angewiesen
ist.